Jakotsu-baba ist ein Yokai-Boss im frühen Spiel von Nioh 3, der eine klare Einführung in Statusdruck, Abstandsdisziplin und die Bestrafung von unvorsichtiger Positionierung bietet. Obwohl mechanisch einfacher als spätere Begegnungen, ist Jakotsu-baba darauf ausgelegt, zu testen, ob die Spieler verstehen, wie sie Distanz managen, elementare Bedrohungen lesen und sich zurückziehen, bevor die Gier die Oberhand gewinnt.
Boss-Übersicht
Jakotsu-baba ist ein schlangenartiger Yokai, der verlängerte Nahkampfangriffe mit giftbasiertem Flächenmanagement kombiniert. Ihre Angriffe sind langsamer, als sie zunächst erscheinen, aber ihre Reichweite und anhaltenden Effekte machen falsch eingeschätzte Abstände besonders gefährlich. Die Begegnung betont Geduld und bewusste Bewegung statt Aggression.
Die Arena bietet genügend Platz zur Neupositionierung, aber Giftpfützen und weit reichende Angriffe können die Bewegung schnell einschränken, wenn der Kampf überstürzt wird. Jakotsu-baba verlässt sich nicht auf schnelle Combos. Stattdessen setzt sie die Spieler durch die Verweigerung sicherer Zonen und wiederholten Chip-Schaden unter Druck.
Empfohlene Vorbereitung
Giftresistenz ist die wichtigste defensive Überlegung für diesen Kampf. Obwohl es möglich ist, ohne spezifische Minderung zu gewinnen, erfordert dies eine deutlich präzisere Ausführung. Anti-Gift-Gegenstände oder Rüstungen mit Giftresistenz reduzieren die Fehlertoleranz spürbar.
Waffen mit zuverlässiger Reichweite im mittleren Bereich sind hier gut geeignet, da sie es den Spielern ermöglichen, zu bestrafen, ohne direkt in Giftzonen zu stehen. Ki-Erholung und Ausdauer-Management sollten Vorrang vor rohem Schaden haben, da der Kampf Konsistenz statt Burst belohnt.
Angriffsmuster und Verhalten
Die Kernangriffe von Jakotsu-baba bestehen aus fegenden Schwanzschlägen, Vorwärtsstößen und giftspuckenden Fähigkeiten, die gefährliche Zonen auf dem Boden erzeugen. Diese Giftpfützen halten länger als erwartet an und werden oft platziert, um Rückwärtsrollen oder stationäres Spielen zu bestrafen.
Ihre Nahkampfangriffe sind stark angekündigt, decken aber weite Bögen ab und erwischen Spieler, die versuchen, zu eng zu kreisen. Stoßangriffe werden typischerweise von einer kurzen Pause gefolgt, was ein kleines, aber zuverlässiges Bestrafungsfenster schafft, wenn der Abstand eingehalten wird.
Wenn ihre Gesundheit sinkt, erhöht Jakotsu-baba die Häufigkeit von giftbasierten Angriffen, reduziert weiter sicheren Boden und erzwingt eine bewusstere Neupositionierung.
Optimale Schadensfenster und Rotationen
Die sichersten Schadensfenster erscheinen unmittelbar nachdem Jakotsu-baba einen Schwanzschlag oder einen Vorwärtsstoß abgeschlossen hat, der nicht in die Platzierung von Gift übergeht. Seitliches Ausweichen am Ende dieser Angriffe bringt den Spieler außerhalb der Giftzonen und in Schlagdistanz.
Eine konsistente Rotation beinhaltet ein bis zwei kontrollierte Angriffe, gefolgt von Rückzug. Der Versuch von ausgedehnten Combos führt oft dazu, dass man in Giftpfützen steht oder von Folgeangriffen getroffen wird.
In Momenten, in denen Jakotsu-baba innehält, um Gift zu verteilen, sind Fernkampfangriffe oder Einzelhiebe sicherer als das Engagement im Nahkampf. Betrachten Sie diese Momente als Chip-Gelegenheiten und nicht als vollständige Angriffsfenster.
Yokai-Mechaniken und Ki-Druck
Jakotsu-babas Yokai-Ki ist relativ einfach zu erschöpfen, wenn die Angriffe korrekt getimt sind. Treffer unmittelbar nach ihren größeren Angriffen üben stetigen Druck aus und können zu kurzen Schwächephasen führen.
Das aggressive Jagen von Ki-Breaks ist jedoch aufgrund der Giftplatzierung riskant. Spieler sollten Ki-Schaden durch disziplinierte Rotationen natürlich entstehen lassen, anstatt schwere Verpflichtungen zu erzwingen.
Positionierung und Umweltbewusstsein
Dieser Kampf dreht sich hauptsächlich um das Management des Raumes. Giftpfützen sind dazu gedacht, die Bewegung zu lenken und gewohnte Rückzugswege zu bestrafen. Spieler sollten sich seitlich und diagonal neu positionieren, anstatt sich direkt von Angriffen wegzubewegen.
Stillstehen, auch nur kurzzeitig, erhöht den Giftaufbau dramatisch. Kontinuierliche, kontrollierte Bewegung ist sicherer als häufiges Ausweichen, besonders wenn sich Giftzonen zu überlappen beginnen.
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
Der häufigste Fehler in dieser Begegnung ist das Überkommittieren von Schaden nach einem erfolgreichen Ausweichen. Jakotsu-babas Reichweite und anhaltende Gefahren bestrafen Spieler, die davon ausgehen, dass Öffnungen länger dauern, als sie es tun.
Ein weiterer häufiger Fehler ist das Ignorieren des Giftaufbaus, bis er unkontrollierbar wird. Die frühzeitige Behandlung von Gift verhindert, dass der Kampf in ständigen Chip-Schaden und erzwungenen Rückzug ausartet.
Schließlich führt der Versuch, den Kampf ohne Respekt vor dem Abstand zu erzwingen, oft dazu, dass man zwischen Giftzonen und weiten Nahkampfausschlägen gefangen ist.
Abschließende Anmerkungen zum Kampf
Jakotsu-baba ist als Lektion in Zurückhaltung und räumlichem Bewusstsein konzipiert. Spieler, die das Tempo verlangsamen, die Giftplatzierung respektieren und sich auf kurze, wiederholbare Rotationen verlassen, werden die Begegnung als handhabbar empfinden. Der Kampf verstärkt Grundlagen, die während Nioh 3 relevant bleiben, insbesondere im Umgang mit Yokai, die den Raum kontrollieren, anstatt durch Geschwindigkeit zu überwältigen.

