Play Network Wins Lawsuit Over $PLAY Token

Play Network gewinnt Rechtsstreit um $PLAY Token

Play Network hat in Gibraltar mehrere Gerichtsentscheidungen gegen Ready Makers Inc. erzielt, wobei die Klagen bezüglich der $PLAY Token abgewiesen und Kosten zugesprochen wurden.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert Jan. 9, 2026

Play Network Wins Lawsuit Over $PLAY Token

Play Network, eine On-Chain-Gaming-Infrastruktur-Plattform, hat einen sechsmonatigen Rechtsstreit mit Ready Makers Inc. mit einer Reihe von günstigen Urteilen der Gerichte in Gibraltar abgeschlossen. Der Streit entstand, nachdem Vertreter von Ready Makers Inc. – David S. Bennahum, Scott Rupp und Davidi Gilo – versucht hatten, die Ausgabe von $PLAY-Tokens durch Ready Gibraltar, eine mit Play Network verbundene Tochtergesellschaft, zu blockieren.

Play Network gewinnt Rechtsstreit um $PLAY Token

Im April hob der Oberste Gerichtshof von Gibraltar eine zuvor verhängte weltweite Sperre von 542 Millionen $PLAY-Tokens auf. Das Gericht befand, dass der von Ready Makers Inc. eingereichte Anspruch keine vernünftige Erfolgsaussicht hatte und beschrieb die Klage als repressiv. Nach dieser Entscheidung ordnete das Gericht an, dass die Kläger Play Network etwa 550.000 US-Dollar an Entschädigungskosten zahlen müssen, einschließlich einer sofortigen Zwischenzahlung von etwa 300.000 US-Dollar. Diese Kosten wurden als Folge irreführender Informationen auferlegt, die nach Ansicht des Gerichts von den Klägern während des Verfahrens vorgelegt worden waren.

Play Network Wins Lawsuit Over $PLAY Token

Play Network gewinnt Rechtsstreit um $PLAY Token

Berufungsgericht bestätigt Urteil des Obersten Gerichtshofs

Am 3. Juni bestätigte das Berufungsgericht von Gibraltar die Entscheidung vom April und bezeichnete die ursprünglich am 4. Februar angeordnete Sperre als Justizirrtum. Das Gericht bekräftigte, dass die Kläger keine realistische Erfolgsaussicht bei ihrer Anfechtung hatten und betonte das Fehlen von Beweisen zur Unterstützung ihrer Behauptungen. Insbesondere stellte das Urteil fest, dass der Anspruch auf Eigentum an den Tokens von Ready Gibraltar durch keinerlei Dokumentation gestützt wurde. Nach Ansicht des Gerichts konnten die Kläger kein einziges Beweisstück vorlegen, das ein Eigentumsinteresse an den umstrittenen Tokens belegte.

Laufende Rechtsstreitigkeiten und unterschiedliche Interpretationen

Trotz des Ergebnisses dieser Urteile erklärte Bennahum in einem Interview mit GamesBeat, dass die Rechtsstreitigkeiten zwischen Ready Makers Inc. und Christina Macedo, der CEO von Play Network, weiterhin andauern. Er räumte die Aufhebung der Token-Sperre und die Kostenanordnungen ein, charakterisierte sie jedoch als verfahrensrechtlich. Laut Bennahum muss die zentrale Frage, ob Ready Makers Inc. ein wirtschaftliches Eigentum an Ready Maker (Gibraltar) Ltd. besitzt, noch geklärt werden, und er betonte, dass sein Unternehmen während des laufenden Verfahrens keine weiteren öffentlichen Kommentare abgeben werde.

Das Rechtsteam von Play Network wurde von James Ramsden KC von der Astraea Group geleitet, der zuvor verschiedene kryptobezogene Firmen vertreten hat. Ihm schlossen sich Philippe Kuhn von 39 Essex Chambers, Signature Litigation und Bull Blockchain Law an. Ramsden erklärte, dass das Berufungsgericht die Aufhebung sowohl der Einfrier- als auch der Treuhand-Erhaltungsanordnungen bestätigt habe und dass die Kläger nun mit einer Schadensersatzklage von Ready Gibraltar konfrontiert seien, im Einklang mit ihren früheren Zusagen gegenüber dem Gericht.

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Auswirkungen auf Web3 und Token Governance

In ihren Erklärungen betonte Play Network, dass die Feststellungen des Gerichts nicht nur rechtliche Mängel im Fall der Kläger, sondern auch umfassendere Bedenken für den Web3-Sektor ansprachen. Die Urteile deuteten darauf hin, dass die Handlungen von Bennahum, Rupp und Gilo Zweifel an den Operationen von Ready Gibraltar aufgeworfen und deren Glaubwürdigkeit im Geschäftsumfeld geschädigt hatten. Das Gericht kritisierte die Kläger, weil sie angeblich Dokumente zurückgehalten hatten, die ihrer Position abträglich waren, und weil sie Ready US – 2024 aufgelöst – als fortbestehende Einheit darstellten. Es stellte auch fest, dass die anfängliche Einfrieranordnung den Wert und die Aussichten der $PLAY-Tokens erheblich geschädigt und die einstweiligen Verfügungen als geschäftsschädigend bezeichnet hatte.

Nächste Schritte im Gerichtsverfahren

Play Network hat angekündigt, weitere Rechtsmittel bei den Gerichten in Gibraltar einzulegen. Das Unternehmen wird voraussichtlich eine Klage auf etwa 2,8 Millionen US-Dollar als Sicherheit für Rechtskosten sowie mindestens 30 Millionen US-Dollar Schadensersatz verfolgen. Diese Klagen werden in den kommenden Anhörungen vor dem Obersten Gerichtshof von Gibraltar geprüft.

Die Gerichtsentscheidungen in Gibraltar stellen eine bedeutende Entwicklung im anhängigen Streit um $PLAY-Tokens dar. Während Ready Makers Inc. weiterhin ihre zugrunde liegenden Ansprüche verfolgt, haben die Gerichte bisher Play Network Recht gegeben, die anfänglichen Versuche, die Ausgabe von Tokens zu stoppen, abgewiesen und erhebliche Kosten zugesprochen. Der Fall beleuchtet die anhaltenden rechtlichen und Governance-Herausforderungen im Web3-Gaming-Bereich, insbesondere in Bezug auf Token-Eigentum und Unternehmensführung.

Pressemitteilung

aktualisiert

Januar 9. 2026

veröffentlicht

Januar 9. 2026