Eine nationale Umfrage, die die Rolle von Videospielen im Leben von US-Veteranen untersuchte, ergab, dass die Mehrheit der Befragten messbare Vorteile für die psychische Gesundheit, das Stressmanagement und die soziale Vernetzung angab. Die Entertainment Software Association (ESA) veröffentlichte die Ergebnisse und hob hervor, dass die meisten befragten Veteranen Gaming als konstruktives Mittel zur Bewältigung von Angstzuständen und schwierigen Phasen sowie als Möglichkeit zur Aufrechterhaltung von Verbindungen zu Freunden und Kameraden beschrieben.

Schaffung von Gemeinschaften durch Gaming
Gaming, psychische Gesundheit und soziale Vernetzung
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Teil der befragten Veteranen Videospiele als gesundes Ventil und unterstützende Gemeinschaft ansieht. Insbesondere zeigen die Daten, dass eine große Mehrheit das Spielen von Videospielen als nützlich zur Linderung von Stress und Angst empfindet und angibt, dass Gaming ihnen geholfen hat, schwierige Zeiten zu bewältigen. Die Befragten gaben auch an, dass Videospiele eine wertvolle Möglichkeit bieten, mit anderen in Kontakt zu treten, und dass die Teilnahme an Videospiel-Communities einen positiven Einfluss auf das mentale und emotionale Wohlbefinden hat. Die ESA interpretierte diese Ergebnisse als Beleg dafür, dass das Spielen soziale Bindungen fördern und die psychische Gesundheit derjenigen unterstützen kann, die gedient haben.
- 86 % sehen Videospiele als gesundes Ventil für Stress und Angst.
- 81 % sagen, dass Gaming ihnen geholfen hat, schwierige Lebensphasen zu bewältigen.
- 77 % berichten von einem positiven Einfluss auf ihr Leben nach dem Militärdienst.
- 77 % finden Videospiele nützlich, um mit anderen in Kontakt zu treten.
- 76 % nutzen Gaming, um mit Freunden in Verbindung zu bleiben.
- 74 % schreiben Videospiel-Communities zu, ihr mentales und emotionales Wohlbefinden verbessert zu haben.

Schaffung von Gemeinschaften durch Gaming
Spielmuster und genutzte Plattformen
Die Umfrageteilnehmer berichteten von regelmäßigem sozialen Spielen und vielfältigen Plattform-Gewohnheiten. Die meisten Veteranen, die spielen, gaben an, mindestens wöchentlich mit anderen zu interagieren, darunter Freunde, Familie und andere Kameraden. Konsolen-Plattformen wurden unter den Veteranen häufiger genutzt als andere Plattformen, wobei ein erheblicher Anteil auch das Spielen auf Personal Computern und Smartphones angab. Die Umfrage dokumentierte ferner, dass Veteranen eine breite Palette von Game-Genres nutzen und dass kollaboratives Spielen und die Mitgliedschaft in Communities häufig zu den berichteten Vorteilen beitragen. Aktive Plattformen umfassen:
- Konsolen: 74 %
- PC und/oder Laptops: 63 %
- Smartphones: 62 %
- Handheld-Gaming-Geräte: 18 %

Schaffung von Gemeinschaften durch Gaming
Profil des Veteranen-Gamers
Die Umfrage ergab ein demografisches und dienstbezogenes Profil des typischen Veteranen-Gamers innerhalb der Studienparameter. Der durchschnittliche Veteranen-Spieler in der Stichprobe war Ende 30, eher männlich, in der Regel Vollzeit beschäftigt, hatte ein College oder eine Hochschulausbildung abgeschlossen und war oft verheiratet und hatte Kinder. Die Mehrheit der Befragten hatte im Kampf gedient, und die durchschnittliche Dienstzeit in der Stichprobe betrug mehrere Jahre. Die ESA wies auf diese Muster hin, als sie charakterisierte, wie Gaming für viele Veteranen in Arbeit, Familie und das Leben nach dem Dienst integriert ist. Die Umfragedaten zeigen:
- Geschlecht: 63 % männlich, 36 % weiblich
- Beschäftigung: 72 % vollzeitbeschäftigt
- Bildung: 71 % mit College- oder Hochschulabschluss, 21 % mit Master-Abschluss
- Familienstand: 61 % verheiratet
- Elternstatus: 67 % haben mindestens ein Kind unter 18 Jahren
- Militärdienst: 90 % sind Kampfveteranen, mit durchschnittlich sechs Dienstjahren

Schaffung von Gemeinschaften durch Gaming
Gaming während des aktiven Dienstes
Die Befragten reflektierten auch über Gaming-Erfahrungen während des aktiven Dienstes und berichteten, dass das Spielen eine vorübergehende Erleichterung von den Belastungen des Militärlebens bot, bei der Entspannung nach dem Dienst half und die Moral und Kameradschaft unter den Kameraden unterstützte. Viele Veteranen beschrieben Gaming in der Freizeit als Ergänzung zu anderen Aktivitäten wie körperlicher Bewegung und sozialen Kontakten, und ein beträchtlicher Anteil gab an, dass Multiplayer-Spiele während des Einsatzes Teamwork und Kooperation förderten. Der Bericht enthielt Aussagen von Führungskräften und Veteranenvertretern, die diese praktischen und sozialen Vorteile betonten.
Vertreter der ESA und von auf Veteranen ausgerichteten Organisationen lieferten neben den Umfrageergebnissen kontextbezogene Kommentare. Die ESA-Führung interpretierte die Ergebnisse als Beweis dafür, dass Videospiele über den Unterhaltungswert hinaus die psychische Gesundheit und soziale Vernetzung unterstützen können, während Veteranenvertreter Gaming als Werkzeug zur Stressbewältigung, Peer-Unterstützung und zum Aufbau von Gemeinschaften beschrieben. Die Veröffentlichung der Studie hob die organisatorische Unterstützung für die Rolle von Gaming in Initiativen zur psychischen Gesundheit von Veteranen hervor.

Schaffung von Gemeinschaften durch Gaming
Abschließende Gedanken
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Gaming ein häufig genutztes Mittel zur Stressbewältigung und sozialen Vernetzung unter der befragten Veteranenpopulation ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass kollaborative und gemeinschaftsorientierte Aspekte des Spiels mit berichteten Verbesserungen des emotionalen und sozialen Wohlbefindens verbunden sind und dass diese Formen des Engagements sowohl während des Dienstes als auch im zivilen Leben auftreten.



