Ampere Analysis hat neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass Einzelspieler-Spiele weiterhin einen zentralen Platz auf dem globalen Games-Markt einnehmen. Basierend auf einer Umfrage unter 34.000 Spielern in 22 Ländern, die im 2. Quartal 2025 durchgeführt wurde, zeigt die Studie, dass mehr als die Hälfte der Spieler immer noch Solo-Erlebnisse gegenüber Multiplayer-Erlebnissen bevorzugt, auch wenn Live-Service- und Social Games plattformübergreifend prominent bleiben. Es wird nicht angegeben, ob mobile Titel in die Umfrage einbezogen wurden.
Einzelspieler bleibt die Mehrheitswahl
Den Daten zufolge gaben 56 % der Befragten an, Einzelspieler-Spiele zu bevorzugen. Dies entspricht einem Anstieg um vier Prozentpunkte in den letzten vier Jahren und deutet auf eine allmähliche, aber konsistente Verschiebung hin zu Solo-fokussiertem Gameplay. Während Multiplayer-Spiele weiterhin die Engagement-Metriken und die Streaming-Sichtbarkeit dominieren, deuten die Präferenzdaten darauf hin, dass viele Spieler immer noch Erlebnisse schätzen, die unabhängig und in ihrem eigenen Tempo gespielt werden können.
Dieser Trend stimmt mit dem anhaltenden Erfolg narrativ getriebener und mechanisch fokussierter Einzelspieler-Veröffentlichungen überein, insbesondere in den Konsolen- und PC-Märkten. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Titel nicht nur relevant bleiben, sondern ihre Attraktivität im Laufe der Zeit erweitern.
Konsistente Attraktivität über alle Demografien hinweg
Die Präferenz für Einzelspieler-Spiele scheint über die Geschlechter hinweg relativ stabil zu sein. Die Umfrage ergab, dass 55 % der Männer und 58 % der Frauen Einzelspieler-Erlebnisse bevorzugen, was nur geringe Unterschiede zwischen den Gruppen zeigt. Dies deutet darauf hin, dass Solo-Gameplay weiterhin breite Resonanz findet, anstatt ein enges Zielgruppensegment zu bedienen.
Altersbedingte Unterschiede sind deutlicher. Unter Spielern im Alter von 16 bis 24 Jahren gaben 49 % eine Präferenz für Einzelspieler-Spiele an. Diese Zahl steigt in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen auf 56 %, was auf ein stärkeres Interesse bei etwas älteren Spielern hindeutet. Dies kann Unterschiede in der verfügbaren Freizeit, den Gaming-Gewohnheiten oder der langfristigen Auseinandersetzung mit traditionellen Spielformaten widerspiegeln.
Regionale Unterschiede verdeutlichen Marktvariationen
Spielerpräferenzen variieren auch je nach Region. In den Vereinigten Staaten gaben 65 % der befragten Spieler an, Einzelspieler-Spiele zu bevorzugen, was es zu einem der stärksten Märkte für Solo-fokussierte Titel macht. Im Gegensatz dazu zeigte China eine geringere Präferenzrate von 47 %, was auf eine ausgewogenere Aufteilung zwischen Einzelspieler- und Multiplayer-Erlebnissen hindeutet.
Europäische Märkte lagen näher am globalen Durchschnitt. In den Niederlanden bevorzugten 50 % der Spieler Einzelspieler-Spiele, während Schweden eine ähnliche Zahl von 49 % meldete. Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie kulturelle Faktoren, Plattformdominanz und lokale Markttrends die Erwartungen und Gewohnheiten der Spieler

